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Workhack #34: 4 Spaces

Das Modell der „4 Spaces“ ist ein kraftvolles Instrument, um sachorientierte Meetings durchzuführen. Es stammt von Christiane Seuhs-Schoeller. Die Idee: Je nach Anlass und Ziel des Meetings trifft man sich in unterschiedlichen „mentalen Räumen“.

  1. Im Operativen Space geht es ausschließlich darum, wie Ziele möglichst einfach erreicht werden können.
  2. Im Governance Space trifft man sich, um die Struktur der Organisation zu besprechen, etwa Regeln, Rollen und Verantwortlichkeiten.
  3. Müssen Konflikte gelöst werden, kommen die Beteiligten im Tribe Space zusammen. Hier ist Platz für die Beziehungspflege; die inhaltliche oder organisationale Arbeit wird ausgeklammert.
  4. In den Individuellen Space kann sich jede*r zurückziehen, um zu reflektieren oder die eigenen Gedanken zu ordnen.

Übrigens: Die vier Räume müssen sich nicht in echten Räumen widerspiegeln. Es reicht, vor dem Meeting klar zu machen, in welchem Raum sich die Gruppe gerade befindet, um effektiv und zielorientiert miteinander zu kommunizieren.


Workhacks?

Workhacks sind einfache, aber originelle Methoden, die schnell und direkt eingesetzt werden können. Die Zusammenarbeit und die Arbeitsergebnisse lassen sich dadurch verbessern. In unsere Reihe stellen wir erprobte Workhacks vor, die die Zusammenarbeit nachhaltig verändern.