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Workhack #45: Mut zur Lücke

Ein Termin reiht sich nahtlos an den anderen, mit Glück schafft man noch den Gang zur Toilette oder in die Küche, um den Kaffee aufzufüllen – und schon geht es in den nächsten Call. Komplett durchgetaktete Tage sind eher die Regel als die Ausnahme. Und seit sich viele Meetings im digitalen Raum abspielen, dürften die Lücken zum Durchatmen noch knapper kalkuliert sein. Dabei sind genau diese Lücken nicht nur für unser Wohlbefinden extrem wichtig, sondern auch, um nicht den“Ballast“ (z.B. Gedanken, Spannungen, Emotionen,…) der vorangegangenen Aktivität mit in die nächste zu nehmen. Um bei jeder Aufgabe ganz bei der Sache zu sein, hilft es schon, kleine achtsame Lücken in den Tagesplan einzubauen. Nehmen Sie sich zwischen Terminen bewusst eine Minute Zeit, um runterzufahren. Schließen Sie die Augen, atmen Sie ganz bewusst durch, zählen Sie langsam bis zwanzig – ob zwischen zwei Meetings oder vor der Haustür, bevor es von der Arbeit in den Familientrubel geht. Sind andere Personen bereits im Raum, ist es auch völlig in Ordnung zu kommunizieren, dass Sie noch eine Minute brauchen, um anzukommen und ganz präsent zu sein.

 

Workhacks?

Workhacks sind einfache, aber originelle Methoden, die schnell und direkt eingesetzt werden können. Die Zusammenarbeit und die Arbeitsergebnisse lassen sich dadurch verbessern. In unsere Reihe stellen wir erprobte Workhacks vor, die die Zusammenarbeit nachhaltig verändern.