<<  Zurück

Wissen, Kompetenz, Talent – am Ende zählen nur: Liquid Skills!

Was sind eigentlich Skills?

Tandemploy heißt “think big” – und das gilt auch für unsere Definition von Skills:

„SKILLS SIND DIE UNENDLICH GROßEN POTENTIALE DER MENSCHEN IN UNTERNEHMEN. SIE SIND ALL DAS, WAS DIE MENSCHEN MITBRINGEN UND EINBRINGEN MÖCHTEN.“

(The sky’s the limit und so. )

Wann ist ein Skill ein Skill?

Möchte man mit Skills arbeiten, darf es allerdings schon ein bisschen konkreter sein. Denn nicht nur HR hat klare Kriterien für Skills, auch unsere Skill Matching Software folgt einem System, das Skills identifiziert und klassifiziert. Und: Wenn wir über die Potentiale diskutieren wollen, die Unternehmen jetzt und in Zukunft dringend brauchen, müssen wir Klarheit haben, wovon wir eigentlich reden. 

Wir haben uns Gedanken gemacht und uns die vier Zuschreibungen rausgepickt, die unserem Empfinden nach am häufigsten synonym mit Skills verwendet werden: 

  • Wissen
  • Talente
  • Fähigkeiten
  • Kompetenzen 

Und dann haben wir sie angezündet. Doch dazu später mehr.

Wir halten zunächst an unsere Grundannahme fest: Skills sind die Gesamtheit der Potentiale von Menschen. Wissen, Talente, Fähigkeiten und Kompetenzen sind allesamt auch Skills – allerdings von ganz unterschiedlicher Qualität und Relevanz für innovative Unternehmen. 

Skills können unterschiedliche Aggregatzustände haben

Wissen gilt in der Wissensgesellschaft als das kostbarste aller Skills. Doch wie wertvoll ist Wissen, das nicht in eine Handlung übertragen werden kann?  Wissen, ohne zu wissen wie man es sinnvoll anwendet, ist für Unternehmen nutzlos. Wissen ohne Tun ist ein „Solid Skill“, ein Element in festem Zustand, schwer verformbar und ziemlich träge. Reine Wissensträger sind Teilchen, die – wie Feststoffe in der Natur – vor allem um die eigene Position schwingen, kaum in Bewegung sind und immer gleich geordnet sind. Sie ahnen es: die Teilchen – das sind Ihre Mitarbeitenden.

Isolierte Talente verkümmern

Das Gleiche wie für Wissen gilt für Talent. Wobei Unternehmen seit jeher ein gespaltenes Verhältnis zu Talenten haben. Einerseits sind die Cracks reizvoll, weil sie bestimmte Anforderungen mühelos bewältigen können. Gleichzeitig gelten sie aber auch genau deshalb als Gefahr, als Exoten, die zu viel Unruhe reinbringen könnten. Also werden sie entweder klein gehalten oder dürfen – getrennt vom Rest – ihr eigenes Süppchen kochen. 

Ein Talent, das für sich bleibt, verhält sich daher ganz ähnlich wie ein reiner Wissensträger: es verbleibt in der Theorie. Es könnte, wenn es wollte. Oder dürfte. Darf es aber nicht, und bleibt daher gut behütet in seinem Silo.

Stopp! Zeit, den Bunsenbrenner anzuwerfen! Denn…

… Skills werden erst wirksam, wenn sie fließen können!

Was Unternehmen heute brauchen, sind Fähigkeiten, Skills also in ihrer wörtlichen Bedeutung. Fähig ist, wer die Welt um sich herum aktiv gestalten, also Wissen und Talent in sinnvolles Tun überführen kann. Führt man die richtige Energie zu, kommen die einst so behäbigen Teilchen in Bewegung. Aus fest wird fluid, aus “solid” wird “liquid”. Werden die Teilchen nicht in einem abgeschlossenen Gefäß* (*handelsübliches Silo, Abteilung, …) festgehalten, verteilen sie sich plötzlich von allein. Wissen und Talent fließen und breiten sich aus. Das Spannende dabei: Genau wie beim Übergang von fest zu flüssig in der Natur, ordnen sich die Teilchen zwar ständig neu an, bleiben jedoch verbunden und behalten eine feste Grundordnung – so wie Unternehmen auch.  

TRANSFORMATION BEGINNT BEIM ÜBERGANG VON SOLID SKILLS ZU LIQUID SKILLS!

Wie gut und wie schnell sich die Transformation vollzieht und ob Unternehmen es schaffen, sich nachhaltig zu wandeln, steht und fällt mit dem Vorhandensein von Kompetenz, oder besser: Handlungskompetenz. Denn gut machen ist das eine, gut machen WOLLEN das andere. Auf diesem Skill-Level passiert eine intrinsisch motivierte Verhaltensänderung und damit der Übergang vom Maker zum Changemaker. Die einzelnen Teilchen brauchen keine künstlich zugeführte Energie mehr, um in Bewegung zu geraten, sie energetisieren sich von allein. Mitarbeitende sind motiviert, treiben Veränderungen proaktiv voran, gestalten ihre „Materie“ im Austausch mit anderen, kollaborativ und kokreativ. Sie sind vernetzt, kommunizieren, übernehmen gern Verantwortung. Kurz: sie handeln kompetent. 

Und was hat das Ganze mit Tandemploy zu tun? 

Sie ahnen es: Unsere SaaS ist der Bunsenbrenner!

Sie bringt die Solid Skills, die festen Teilchen – Wissen und Talent – in Bewegung! Sie bringt die so wichtige Energie rein, die beim Übergang von fest zu fließend gebraucht wird. Sie verändert den Aggregatzustand von Wissen und Talent so, dass beide fließen können, rein in jeden Winkel der Organisation. Sie macht passive Skills zu aktiven Skills – und damit Unternehmen beweglich und handlungsschnell. Sie ermöglicht Mitarbeitenden ganz neue Erfahrungen, macht sie von reinen Skill Ownern zu Skill Usern und Skill Facilitatoren. 

Wozu? 

Weil es das ist, was unsere Arbeitswelt mehr als alles andere braucht: Mitarbeitende, die sich ihrer eigenen Gestaltungskraft bewusst werden, die übers Machen zu einem ganz neuen Mindset gelangen, und schließlich von Machern zu Treibern von Veränderung und Wandel werden. 

THERE ARE NO CLEAR BOUNDARIES BETWEEN THE INSIDE AND THE OUTSIDE OF A CORPORATION ANYWAYS. CHANGE IS LIKE LIQUID. BE PERMEABLE.

Also: Was sind eigentlich Skills? 

Wir bleiben dabei: Skills sind die Gesamtheit der Potentiale von Menschen. Jeder Wissensbaustein, jedes Talent, jede Fähigkeit und Kompetenz ist wertvoll. Die Zukunft aber gehört Unternehmen, die das Feuer entfachen und Skills in Bewegung versetzen. Liquid Skills sind der Quell des Lebens für den „Organismus Unternehmen“. 

Gesetz zum Mobilen Arbeiten: Warum wir (leider) mehr davon brauchen!

#ChangeAgent Michael Eckstein – für mehr Führung in Teilzeit!

#ChangeAgent Michael Eckstein – für mehr Führung in Teilzeit!

#ChangeAgent Sabine Kluge – zeigt, wie Working Out Loud die Arbeitswelt verändern kann