<<  Zurück

Menschen, Matching, Disruptionen: Das waren die Tandemploy Highlights 2019

Wir blicken zurück auf 2019. Es war gut. Richtig gut! Aber wenn am Ende eine Banane allen die Show stiehlt, müssen wir reden. Doch dazu später mehr.

2019 – was war los? – Auf den ersten Blick alles wie immer: Wir lieben unsere Arbeit, das WAS und das WIE, und wollen andere damit anstecken. Die Tandemploy-Vibes sind in Schwung und viele tolle Leute swingen mit und schwingen sich auf, die Arbeitswelt auf den Kopf zu stellen. Und das sowohl auf Kundenseite als auch im Tandemploy-Team. Doch wie finden die Menschen eigentlich zu uns? Meist so:

  1. Erstmal gucken: Was machen die da eigentlich? Diese A N N A pendelt zwischen Schloss Bellevue und Konferenzbühne. Und diese Jana hatte unfassbare 433 Likes unter ihrem LinkedIn Post. Die müssen irgendwas Krasses anbieten.
  2. Genauer Hingucken: Wow, die haben das mit der Digitalisierung echt verstanden. Nach dem fünften Blogpost kribbelt es in den Füßen. Ich glaube, ich muss was ändern. Ich will auch anders arbeiten.
  3. Manifest aufgehängt. Sieht gut aus. Pusht mich.
  4. Ich schreib die mal an.
  5. Wow, das war schnell. Morgen sprechen wir persönlich.

Der Rest ist Geschichte. Eine, die happy macht und noch lange nicht zu Ende ist. Unsere Kunden und Partner wie SAP und Evonik sind wahre Schwergewichte der Wirtschaft und zeigen, dass die Großen durchaus veränderungswillig und vor allem veränderungsfähig sind! Sie setzen dem Bild vom schwerfälligen Konzern-Koloss etwas entgegen und machen einfach mal was Konkretes – mit uns an ihrer Seite. Diese Kombi ist das beste Beispiel, dass Change nicht bedrohlich sein muss, sondern richtig Spaß machen kann.

Richtig Spaß hatten wir auf der “Zukunft Personal” dieses Jahr. Bei unserem New Work Out wurden nicht nur die Muckis gelockert, sondern auch die eine oder andere Hirnwindung unserer Besucher*innen. Unvergessen: Günther Wagners Planking-Skills (3 min 20 – Hallo?), Anna Otts Output beim Buzzword-Bingo und Fabian Kienbaums beachtliche Leistung beim Tandembräu-Contest.

Und wie sieht sie nun aus die “Zukunft des Personals”? Das wissen wir auch nach der Messe nicht. Müssen wir aber auch gar nicht. Eins ist jedoch klar: je ungewisser die Zukunft, desto flexibler und offener sollten wir sein – und das nicht erst ab morgen, sondern ab sofort! Nach unserem kurzen Ausflug in die 80er ging es also straight weiter Richtung Zukunft, mit unserer Software, die Unternehmen auf dem Weg zur vernetzten Organisation unterstützt.

Oh und das tut sie. Seit diesem Jahr mit gleich 18 Use Cases, darunter ganz neue wie GenXChange, Event Matching oder Job Matching. You name it, we match it.

Apropos Job Matching: Auch im Berliner Office schallte es das eine oder andere Mal durch die Gänge „It’s a match!!!“. Mit Linda Mihalic haben wir eine gänzlich un-geheime, weil super erfahrene und allseits bekannte Waffe für das Sales-Team gewinnen können. Und unsere IT-Girls and Boys freuen sich über Verstärkung durch Marcel Barten and Tim Reiter. „What a team, ey“ sagt unser Chat-Bot. Recht hat er.

What a Presse, ey!

… sagen wir. Denn auch in 2019 gab es wieder jede Menge Artikel über und Interviews mit uns, zum Beispiel auf karrierefuehrer.de, Forbes.com, T3N oder ntv.de.

 

Wenn ihr lieber hört statt lest, dann gönnt euch 30 Minuten Inspiration zu „Digital Leadership“ mit uns – die gibt’s auf dem Podcast von TRNSFRM DIGITAL.

 

Darf’s noch ein Schmöker für die Feiertage sein? In seinem Buch „#FemaleLeadershipPictured“ hat Harald R. Fortmann führende Frauen aus der Digitalwirtschaft in Text und Bild porträtiert.

Unsere Perspektiven auf eine sich rasant ändernde (Arbeits-)Welt haben wir zudem in eigenen Content verpackt und diesen 2019 verstärkt auf LinkedIn geteilt. Nachdem A N N A bereits 2018 zu den „TopVoices“ gekürt wurde, zog Jana in diesem Jahr nach und wurde in die Riege der Top-25 Influencer aufgenommen. What a tandem, ey! In einer Reihe mit noch mehr inspirierenden Menschen fanden wir uns bei den „40 führenden HR-Köpfen“, von denen nun ganz offiziell zwei uns gehören. Danke an das „Personalmagazin“ für die Auszeichnung!

Eines ist aber auch klar: die besten Köpfe sind nicht nur die auf den Covern der Magazine, sondern die, die in den Unternehmen sitzen. Und zwar überall, auf allen Ebenen, in allen Positionen! Leider wissen viele Unternehmen gar nicht, welche Talente und Skills sie in ihrem Pool haben. Das wollen wir ändern und haben in diesem Jahr ein smartes Add-On für unsere Software entwickelt: Den “Advanced Skill Analyser”. Der zeigt euch als HR-Verantwortlichen, wie eure Mitarbeiter*innen wirklich arbeiten wollen, welche Skills sie hierfür mitbringen und – ganz wichtig – welche sie einbringen möchten! Skill Maps, Skill Gaps, Lerninteressen innerhalb der Organisation, das alles bekommt ihr auf einen Blick in Form von Daten, die wir euch, entsprechend des ethischen Grundverständnisses von Tandemploy, aggregiert und anonymisiert zur Verfügung stellen.

Ethik und Daten – das war auch DAS große Thema in 2019 (Spoiler: 2020 geht’s damit genauso groß weiter). Um einen sinnvollen Umgang mit Daten zu forcieren und eine Diskussion darüber anzustoßen, wie wir Daten verantwortungsvoll nutzen und mit ihrer Hilfe die Arbeitswelt zum Positiven verändern können, engagieren wir uns im „Ethikbeirat HR Tech“. Dieser hat im Sommer des ausklingenden Jahres erstmals Leitlinien vorgeschlagen, die Orientierung beim ethischen Umgang mit Daten geben sollen. Lasst uns diese als Grundlage nehmen, um das Thema in 2020 noch intensiver zu diskutieren!

 

Und jetzt alle mitsingen:

 

„Immer wenn sie redet,

müsst ihr daran denken,

dass ihr etwas tun müsst,

könnt euch nicht ablenken,

voller fresher Vibes,

so steht sie da

A N N A. „

 

Unsere Co-Gründerin A N N A steht nicht nur auf jeder zweiten Bühne (die davor und danach übernehmen dann zuverlässig Jana, Birte, Steffen oder Silas  – Team-Power it is!), sondern seit diesem Jahr auch an der (formellen) Spitze des Ressorts „Arbeitswelt der Zukunft“ des Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V.. Die Mitglieder des Verbands haben die Kaiserin zur Vorsitzenden gewählt. What an honour, ey!

Wir freuen uns, unsere Erfahrungen und unser Wissen aus fünf Jahren Arbeit an der Schnittstelle von Menschen, Kulturwandel und Technologie in den Verband einfließen zu lassen und gleichzeitig noch mehr Unternehmen ganz konkret bei ihrer eigenen digitalen Transformation zu unterstützen. Und zwar nicht nur die großen, sondern auch die kleinen und mittelgroßen. Denn ja, wir können auch Mittelstand! Gemeinsam mit der All for One Group haben wir eine smarte Software-Lösung für mittelständische Unternehmen entwickelt, die sofort einsatzbereit ist und vernetztes und agiles Arbeiten in Projekten quasi aus dem Stand möglich macht. Change? – Easy!

2020 kann also kommen. Wir sind sowas von bereit. Bevor wir wieder durchstarten, wollen wir aber noch unsere TOP3-Learnings des vergangenen Jahres und unsere Trend Topics fürs neue mit euch teilen:

TOP 3 Learnings 2019

  1. Mitarbeitende wollen sich vernetzen und Wissen teilen – das hat unsere Studie zum Wissenstransfer bestätigt.
  2. Gib den Menschen nicht einfach eine Angel in die Hand, sondern frage sie erstmal, ob sie überhaupt Fisch mögen. Die Worte von Auma Obama auf dem diesjährigen Personalmanagementkongress lassen sich 1:1 auf den Umgang mit Daten übertragen: Bevor wir uns auf die Technologie stürzen und über “People Analytics“ reden, lasst uns zunächst vor allem über “People“ reden und was sie brauchen. #analyticsforthepeople
  3. Digitalisierung ist und bleibt in erster Linie ein kultureller Prozess. Einer, den nicht Maschinen unabhängig von uns gestalten, sondern den wir als Menschen in der Hand haben – und den wir mit smarten Tools noch einfacher schaffen können.

TOP 3 Trend Topics 2020

  1. People Analytics – aber: FOR the people
  2. Employee Experience
  3. Agiles Talent Management

Trend hin oder her, das größte Thema bleibt auch für uns, wie wir ein Leben im Einklang mit allen Menschen und Ressourcen auf der Erde führen können. Denn auch uns ist durch die großartige Fridays-for-Futures-Bewegung noch einmal schmerzlich bewusst geworden, dass die Belastbarkeit unseres Planeten endlich ist. Jedes Jahr kommen wir früher an den Punkt, an dem wir das, was unsere Erde innerhalb eines Jahres nachproduzieren kann, aufgebraucht haben. In diesem Jahr war dieser “Earth Overshoot Day” am 29. Juli. Nächstes Jahr wird er vermutlich weit früher sein. Wir sind überzeugt, dass eine neue, wahrhaft innovative Arbeitswelt den Menschen Freiräume gibt, um ein bewusstes Leben zu führen und ressourcenschonend zu handeln. Die konsequente Umsetzung des New Work-Gedanken ist ein entscheidender Hebel im Kampf gegen den Klimawandel.

Lasst uns 2020 zu einem Wendepunkt machen, hin zu einer Welt, in der wir uns mit anderen verbunden fühlen und in der wir gemeinsam mit weniger Erwerbsarbeit mehr erreichen – für uns, für andere, für einen lebenswerten Planeten. #BigIdeas2020

 

Nachtrag: Ach ja, die eingangs erwähnte Banane. Unser verspätetes “Lowlight” des Jahres 2019. Kunst hin oder her: Wenn eine an die Wand getapte Frucht so viel Aufmerksamkeit und finanzielle Mittel freisetzt, müssen wir uns fragen, was hier eigentlich schief (as in: krumm) läuft. Dass sie diese Frage aufwirft, kann man der Baseler Banane dann fast schon wieder zu Gute kommen lassen. Trotzdem – und wir zitieren frei nach Gwen Stefani – : This shit is bananas.

 

Ist Technologie die Antwort? – So können Konzerne eine Neue Normalität zwischen Menschlichkeit und Messbarkeit gestalten

Gesetz zum Mobilen Arbeiten: Warum wir (leider) mehr davon brauchen!

Interview über Topsharing

Changemaker – Mit Jobsharing zu Selbstmanagement und kulturellem Wandel