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Livia Freudl von Siemens macht Job-Shadowing bei Tandemploy

Einblicke und Impulse – Job-Shadowing bei Tandemploy

Livia Freudl ist Vice President HR and Global HR Business Partner Control Products bei Siemens. Sie beschäftigt sich außerdem mit International Project Management,Talent Management, Team Leadership, Coaching, Change Management, Diversity und Inklusion. Da sie sich auch für New Work interessiert, hat Livia Mitte Dezember ein zweitägiges Job-Shadowing bei Tandemploy gemacht. Wir haben mit ihr über ihre Beweggründe dafür und ihre Definition von New Work gesprochen.

Was waren deine Beweggründe, ein Job-Shadowing bei Tandemploy zu machen?

Als wir vor ein paar Wochen eine Learning Journey nach Berlin machten und in dem Zuge Start-ups besuchten, dachte ich mir, „ja, auf den Folien hört sich das immer alles stimmig an und intellektuell verstehe ich auch, wie ein Start-up arbeitet und was daran anders ist, als in meiner Welt im Konzern“, aber etwas zu erleben ist etwas anderes. Ich begann dann mir zu überlegen, zu wem ich gerne gehen würde und Tandemploy kam mir als erstes in den Sinn, da ich das Produkt toll finde und bei unserem Besuch das Gefühl hatte, die Menschen bei Tandemploy sind „Überzeugungstäter“ – Menschen, die brennen für das was sie tun und viel Wert auf das Miteinander legen.

Was erhoffst du dir davon?

Ich erhoffe mir Einblicke zu bekommen, die ich dann in meinen eigenen Arbeitsalltag einbringen kann und Impulse zu bekommen, die ich mit meinem Geschäft teilen kann. Mein Fokus liegt klar auf Themen, wie Zusammenarbeit, Entscheidungsfindung, also dem „wie“ und weniger dem „was“.

Job-Shadowing bei Tandemploy

 

Wie sieht für dich zukunftsfähiges Arbeiten aus? Und wie wichtig sind und werden Kollaboration und Vernetzung deiner Meinung nach?

Zukunftsfähiges Arbeiten wird dem Menschen mehr gerecht, als dies die Arbeitswelt heute tut. Mein Empfinden ist, dass wir an vielen Stellen versuchen in einer Welt, in der sich die Bedingungen stark verändert haben mit alten Arbeitsmethoden erfolgreich zu sein. Zur Zeit geht das häufig auf Kosten der Mitarbeiter und am Ende auf Kosten unserer Gesellschaft und Wirtschaft. Mehr vom Gleichen in weniger Zeit zu leisten ist weder gesund für den Menschen noch steigert es unsere Innovationsfähigkeit. Die Welt hat sich stark verändert, Information ist schneller verfügbar, damit wird die Welt schneller und durch die globale Vernetzung wird dies noch mehr angeheizt. Vernetzung ist daher ein Schlüsselfaktor für erfolgreiches bestehen – damit man das Tempo mithalten kann, aber auch, weil es gar nicht mehr möglich ist, dass Wissen an einem Platz gebündelt ist. Ich bin fest davon überzeugt, dass Kollaboration den Unterschied machen wird. Unternehmen die das verstehen, werden schneller sein als andere und bessere Ergebnisse produzieren. Die Jahre in denen wir Zeit hatten für politische Spielchen und Egobefriedigung Einzelner sind aus meiner Sicht vorbei. Nicht alle Unternehmen werden das unmittelbar spüren aber langfristig sicherlich.

Was ist deine Definition von New Work?

New Work bedeutet für mich eine Arbeitswelt, die sich an die Rahmenbedingungen in unserer Welt und den Menschen und seinen Bedürfnissen anpasst. New Work ist flexibel und ermöglicht dadurch, dass Organisationen in weniger Zeit und mit weniger Ressourceneinsatz mehr leisten können.

Danke für deinen Besuch und das Interview!

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