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Wie ein Talent Marktplatz Unternehmen transformiert

Es gibt viele gute Gründe, einen digitalen Talent Marktplatz im Unternehmen einzuführen. Allein den Marktplatz von Tandemploy nutzen tausende Mitarbeitende in 58 Ländern weltweit, weil ihre Organisationen spüren, dass eine neue Ära begonnen hat. Eine, in der kollaboratives und vernetztes Arbeiten, vor allem aber auch vernetztes Lernen, wichtiger sind als jemals zuvor.

Doch was heißt das eigentlich in der Praxis? Welche Vorgänge und Dynamiken in Unternehmen berührt ein Talent Marktplatz? Welche Strukturen kann er aufbrechen, wenn er richtig genutzt wird? – Wir haben fünf Beobachtungen zusammengetragen, wie ein Talent Marktplatz die Zusammenarbeit ganz konkret zum Guten verändert.

1. Ein Marktplatz fördert gute Begegnungen – auch digital

Wenn eines während der Pandemie klar geworden ist, dann, dass Begegnungen im digitalen Raum anders sind als die von Angesicht zu Angesicht. Der viel zitierte spontane Plausch an der Kaffeemaschine, das haben viele erkannt, lässt sich nur schwer in einen Zoom-Raum verlegen. Die Schwelle, im digitalen Raum aufeinander zuzugehen und neue Kolleg*innen  kennenzulernen, ist weit höher als beim zufälligen Aufeinandertreffen im Büro oder in einem Workshop. Ein Talent Marktplatz schließt hier eine wichtige Lücke, denn er verbindet beides: ein formales Setup im digitalen Raum mit dem Reiz der zufälligen Begegnung. Damit schafft er eine Art des Zusammenkommens, die es vorher nicht gegeben hat: überraschend und doch nicht beliebig. Denn zusammenkommt hier, wer anhand von Interessen und Wünschen, von Lernbedarfen und Fähigkeiten zusammenpasst. So entstehen zum Beispiel abteilungsübergreifende Lern-Duos. Oder Mitarbeitende, die sich noch nie begegnet sind, finden zu einem Expert*innenaustausch zusammen.

2. Ein Talent Marktplatz schafft Transparenz

Die Arbeit in Abteilungen kann sinnvoll sein, gerade in sehr großen Unternehmen. Schwierig wird es, wenn aus den Abteilungen Silos werden, in denen Informationen und Wissen hinter verschlossenen Türen bleiben. Ein Talent Marktplatz kann dem nicht nur entgegenwirken, er kann eingefahrene Silostrukturen auch aufbrechen. Denn der Marktplatz lebt von Offenheit. Positionen, Jobtitel und hierarchische Strukturen spielen kaum eine Rolle. Jede*r kann seine oder ihre Skills anbieten und Lerninteressen kundtun. Der Algorithmus matcht querbeet, sodass es sehr einfach ist, mit Kolleg*innen außerhalb des eigenen Arbeitsbereiches in Kontakt zu kommen. Das nützt am Ende nicht nur den einzelnen Mitarbeitenden, sondern macht die Arbeit im Unternehmen insgesamt transparenter. So läuft es weniger Gefahr, dass Menschen in unterschiedlichen Abteilungen an ähnlichen oder gar identischen Projekten arbeiten, ohne voneinander zu wissen. Informationen und Wissen fließen über Abteilungsgrenzen hinweg und schaffen so beste Voraussetzungen für Mitarbeitende, selbstwirksam und proaktiv agieren zu können. So gesehen fördert ein Talent Marktplatz die Teilhabe und Demokratisierung in Organisationen.

3. Bessere interne Kommunikation über den Talent Marktplatz

Kommunikationsberater Dominik Cziesche schrieb in einem Beitrag im Magazin Neue Narrative: “Würden alle Beteiligten im Konzern das Rotkäppchen redigieren, bliebe nichts über außer ‚Ein Mädchen geht in den Wald und kommt unbeschadet wieder heraus.'“ All die Begebenheiten, die das Leben (und Arbeiten) so spannend machen, die Menschen mitreißen und bewegen, gehen in der (internen wie externen) Kommunikation oft verloren, um den schönen Schein zu wahren. Dabei wollen Mitarbeitende genau diese Geschichten hören, in denen nicht alles rund läuft. Geschichten von Führungskräften, die auch mal falsch abgebogen sind, von Zweifeln und schwierigen Situationen. Denn so können sie sich viel stärker mit Kolleg*innen, dem Produkt und dem Unternehmen als Ganzes identifizieren. Auch Entscheidungen werden auf diese Weise besser nachvollziehbar. Und: eine gelebte Kultur des Probierens, Hinfallens und Wiederaufstehens begünstigt Mut und Entscheidungsfreude. Ein Talent Marktplatz fördert eben diese authentische interne Kommunikation von Mensch zu Mensch, von Kollegin zu Kollege und über alle Hierarchiestufen hinweg. Eine Mentorin ist nur dann gut, wenn sie auch ehrlich über das eigene Scheitern erzählt. Ein Jobshadowing bringt nur dann neue Impulse, wenn der Kollege die Hürden und Learnings in seinem Arbeitsalltag klar benennt. Auf einem Talent Marktplatz finden all diejenigen Mitarbeitenden zusammen, die authentisch zusammenarbeiten und miteinander wachsen wollen. Die interne Kommunikation wird informeller, ehrlicher und lebendiger. Nicht zuletzt birgt jede Begegnung, die über den Talent Marktplatz zustande kommt, eine Geschichte, die es wert ist, erzählt zu werden, und von der andere lernen können.

4. Der Talent Marktplatz gibt Sicherheit und Freiheit

Die menschliche Gefühlswelt ist komplex. Einerseits streben wir nach Sicherheit, Geborgenheit und Nähe und gleichzeitig nach Wachstum, Entfaltung und Freiheit. Diese Bedürfnisse schwingen auch mit, wenn es um die Gestaltung von Arbeitsbeziehungen geht. Sind beide Bedürfnisfelder ausreichend erfüllt (wobei das Verhältnis unterschiedlich gewichtet sein kann und sich immer wieder verändert), fühlen sich Mitarbeitende in ihrem Arbeitsumfeld wohl und sind sehr wahrscheinlich produktiv. Der Bottom-up-Ansatz eines Talent Marktplatzes zahlt auf diese Bedürfnisstruktur ein, indem er die Steuerung über das, was Mitarbeitende preisgeben, gänzlich ihnen überlässt. Ob Lernwünsche, eigene Projektideen oder ein besonderes Talent – die Menschen in der Organisation entscheiden selbst, wann sie bereit sind, bestimmte Seiten von sich zu zeigen. Der smarte und stetig dazu lernende Algorithmus gibt einerseits die Sicherheit, dass die eigenen, auf dem Talent Marktplatz veröffentlichten Skills mit dem passenden Gegenüber gematcht werden, also jemandem, der genau diese Skills sucht und sie entsprechend wertschätzen wird. Gleichzeitig lädt der Marktplatz auch eher zurückhaltende Mitarbeitende dazu ein, ihre Fähigkeiten zu zeigen und sich für spannende Möglichkeiten, wie Projekte, Kurzeinsätze oder Jobs, ins Spiel zu bringen. So wirkt der Talent Marktplatz als Entwicklungsmotor für die eigene Karriere, die jedoch jede*r in seinem oder ihrem Tempo vorantreiben kann.

5. Von Inspiration zu Innovation

Marie-Luise Wolff, Vorstandsvorsitzende von Entega, sagte einmal in einem Interview: „Man muss eine Welt der Inspiration in ein Unternehmen hineinbringen, sonst ist keine Vision möglich.“ Und wer könnte eine bessere Inspirationsquelle sein, als die vielen Menschen mit ihren ganz unterschiedlichen Erfahrungen, Geschichten und Fähigkeiten? Durch die Begegnung mit- und den Austausch untereinander entstehen immer wieder neue Ideen. Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Tun, aber auch mit dem Angebot des Unternehmens, bleibt stets lebendig. Bestehendes zu hinterfragen und Lösungen für heutige und zukünftige Herausforderungen zu finden, bedarf der immer neuen Mischung von Perspektiven und Erfahrungen. Auf einem Talent Marktplatz passiert genau das: Die Karten werden ständig neu gemischt, je nachdem, welche Wünsche und Kompetenzen Mitarbeitende in ihr Portfolio aufnehmen. War ein digitaler Talent Marktplatz bis vor wenigen Jahren selbst noch eine kühne Vision, treibt er heute visionäres Denken in Organisationen maßgeblich voran.

„Die Experten, die Sie brauchen, sind schon da!“

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Digital transformation at Elia Group: Building bridges between the uncertain and the known