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Skill Analytics: Kenne dein Team so gut wie deine Kunden!

Es gibt zwei Gruppen, die Unternehmen vermutlich ziemlich gut kennen:

  1. ihre Kunden
  2. ihre Konkurrenz.

Denn beiden widmen sie von Beginn an viel Aufmerksamkeit: Zielgruppenanalyse, Kundenansprache, Costumer Journey, Konkurrenzanalyse, Tracking, Cluster, … und so weiter. Die Idee dahinter: Das Produkt muss zu 100% passen! Dann sind wir erfolgreich – und besser als die Konkurrenz.

Diese Denke hat sicher ihre Berechtigung. 1980. Heute ist sie überholt. In einer Welt, in der sich Bedürfnisse und Ansprüche immer schneller wandeln, gibt es “das perfekte Produkt” nicht mehr. Oder nur für kurze Zeit. Was heute Hype ist, kann morgen schon vergessen sein. Gute Produkte sind in Bewegung – und werden von Menschen gemacht, die ebenso beweglich sind und Veränderung als Chance sehen! In der Start-up-Welt gilt schon lange: Wer erfolgreich investieren möchte, investiert nicht in Produkte, sondern in Teams. Denn ein gutes, weil bewegliches Team kann immer genau das Produkt entwickeln (oder ein bestehendes anpassen), was gerade gebraucht wird.

Und – wie gut kennen Sie Ihr Team? 

Die digitale Transformation erfolgreich zu gestalten, setzt voraus, Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Erfahrungen zusammenzubringen, die miteinander arbeiten und voneinander lernen. People matter – mehr als je zuvor! Daran ändert auch die zunehmende Automatisierung nichts. Ganz im Gegenteil: Technologie kann einen entscheidenden Beitrag leisten, um das menschliche Potential in Unternehmen zu heben. Das, was Unternehmen in Bezug auf Zielgruppe („Kenne deinen Kunden!“) und Konkurrenz („Kenne deinen Feind!“) schon lange machen, muss auch Einzug ins Innenleben der Organisation halten: Kenne deine Leute! Aber wie lernen Unternehmen ihre Mitarbeitenden wirklich kennen?

Aus der Kunden – und Konkurrenzanalyse wissen die meisten: Viele Daten machen noch keine guten Informationen. Umgekehrt lassen sich aus wirklich guten Daten viele Informationen ziehen, die das Unternehmen weiterbringen. Was also macht gute Daten aus, wenn es um die eigenen Mitarbeiterinnen geht?

Gute Daten sind in erster Linie ehrliche Daten! Und die bekommen Unternehmen, wenn sie ehrliche und vor allem mitarbeiterzentrierte Fragen stellen. Denn nur wenn Mitarbeitende einen Nutzen darin sehen, werden sie Informationen zu ihren Skills und Lernbedürfnissen gern teilen – und Unternehmen erfahren

Mit einem smarten “Skill Analyser” lassen sich diese Daten dann vollautomatisiert und anonymisiert aggregieren und auswerten, sodass sie HR-Verantwortlichen eine echte Grundlage für strategisches Workforce Planning liefern. Lücken zwischen dem, was an Skills im Unternehmen vorhanden ist und dem, was an Fähigkeiten gebraucht wird, um gute Produkte zu entwickeln, werden so sichtbar. Das Gleiche gilt für die Lerninteressen der Mitarbeitenden: Wo Lücken entstehen zwischen dem Lernbedarf der Menschen im Unternehmen und dem, was Kolleg*innen durch Mentoring, Jobrotation und andere interne Formate abdecken können, kann gezielt externes Know-How dazugeholt werden. Aber eben nur dann. Denn in vielen Unternehmen sind wichtige Skills bereits vorhanden und und müssen nur noch zusammengebracht werden.

Unternehmen brauchen im Prinzip nichts anderes tun, als ihre Mitarbeitenden als interne Kunden zu betrachten und ihnen genau das selbe Maß an Aufmerksamkeit zu widmen, wie den externen Zielgruppen und der lieben Konkurrenz. Und das ist keine Raketenwissenschaft, sondern einfach eine Frage des Wollens.

Das ist das Land der begrenzten Unmöglichkeiten 

Wir können Pferde ohne Beine rückwärts reiten

Wir können alles was zu eng ist mit dem Schlagbohrer weiten

Können glücklich sein und trotzdem Konzerne leiten“

(Aus: Wir sind Helden: Müssen nur wollen.)

 

+++ PLEASE NOTE +++ Tandemploy setzt sich für den verantwortungsvollen Umgang mit Daten ein. Unser „Advanced Skill Analyser“ macht sichtbar, wie Mitarbeiter*innen wirklich arbeiten wollen, welche Skills sie hierfür mitbringen – und vor allem welche sie einbringen möchten  – und zeigt so Skill Maps, Skill Gaps und Lerninteressen innerhalb der Organisation auf. Die Daten werden dabei entlang des ethischen Grundverständnisses von Tandemploy nur aggregiert und anonymisiert zur Verfügung gestellt und bilden für HR und Management eine hochspannende und relevante Grundlage für die strategische (HR-) Arbeit der Zukunft.

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