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Matching Erni und Bert

Make change easy: Jede Veränderung beginnt mit einem ersten Matching

“Du musst nicht alles wissen – du musst nur wissen, wo es steht”, ist eine Art Leitsatz für die digitale Gesellschaft. Auf Unternehmen übertragen, könnte man sagen: “Du musst nicht alles wissen – du musst nur wissen, wer im Unternehmen es weiß, und wie du diese Person erreichst.”

Willkommen in der Welt des konnektivistischen Lernens! Das Wort lässt es erahnen, es geht um Verbindungen, um vernetztes Lernen, um Social Learning. Und das müssen Unternehmen lernen – und zwar nicht in der Zukunft, sondern am besten ab heute.

Viele Unternehmen wissen das. Oder sie spüren es. Gleichzeitig sind sie wie gelähmt von der Frage, wie und wo sie anfangen sollen.

Kennen Sie die Metapher vom Schmetterling, der mit seinem Flügelschlag einen Tornado auslösen kann?

Damit haben Sie keine Antwort auf Ihre Frage, aber sie wissen, wonach Sie suchen müssen: nach den Schmetterlingen im Unternehmen. Oder denen, die es werden wollen. Die sind der Hebel. Und es sind viele, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint, weil sich einige von ihnen noch gemächlich-raupenhaft an ihren Grashalm klammern. Aber die meisten von ihnen werden sich unter den richtigen Bedingungen entpuppen!

Studien zeigen immer wieder, dass die Bereitschaft von Mitarbeitenden, sich weiterzuentwickeln, da ist. Eine Befragung von Gallup von vor wenigen Jahren unter Mitarbeitenden unterschiedlicher Unternehmen kam zu dem Ergebnis, dass 50 Prozent auf der Suche nach einem neuen Job waren. Allerdings nicht wegen der Aussicht auf mehr Gehalt. Sie wünschten sich neue Erfahrungen, neues Wissen und neue Entwicklungsmöglichkeiten.

Hier haben Sie Ihre Schmetterlinge!

Ganz aktuelle Zahlen, die das unterstreichen, liefert unsere Umfrage zum Wissenstransfer in Unternehmen. Diese zeigen sehr deutlich, dass Mitarbeitende ein großes Interesse daran haben, von Kolleg*innen zu lernen und auch ihr eigenes Wissen mit anderen zu teilen – wenn man sie denn lässt.

Unternehmen stehen sich leider noch viel zu oft selbst im Weg, wenn es darum geht, die eigenen Möglichkeiten zu nutzen und sie für alle sichtbar und zugänglich zu machen. Lässt man den Schmetterling in der Glasglocke, wird das nix mit dem Tornado! Es reicht nicht aus, dem Einzelnen hier und da mal eine Weiterbildung angedeihen zu lassen. Stattdessen brauchen wir ganz neue Standards für internen Wissensaustausch! Interne Vernetzung muss Teil der DNA von Unternehmen werden, die Nutzung entsprechender Tools Teil der täglichen Routine und Matching Teil des Corporate Wording!

Automatisiertes Matching ist dabei so etwas wie der erste Flügelschlag (oder der Hammer auf der Glasglocke, je nachdem…). Wir erinnern uns an den Eingangssatz: Du musst nicht alles wissen – du musst nur wissen, wer im Unternehmen es weiß, und wie du diese Person erreichst. Ergänzung: und zwar unkompliziert, eigeninitiativ und in gegenseitigem Einvernehmen.

Das ist keine Raketenwissenschaft, weder in kleinen Unternehmen noch in Großkonzernen. Denn was jede*r Mitarbeitende mit Sicherheit weiß, ist, was er oder sie selbst kann und teilen möchte. Eingepflegt in ein entsprechendes Tool, können diese Informationen binnen Minuten allen Kolleg*innen zugänglich gemacht werden – bei voller Datenhoheit durch den Absender. Der Algorithmus kennt keine Silos, keine Hierarchien, keine Raupen an Grashalmen – er tut das, was starre Strukturen immer noch viel zu oft verhindern: Menschen zusammenbringen, die gemeinsam so viel mehr erreichen können als der oder die Einzelne hinter verschlossener Bürotür. Outside the silo is where the magic happens!

Jede große Veränderung beginnt mit einem ersten Matching – einem ersten Mentoring-Duo, einem ersten Jobtandem, einer ersten Peer Learning Group, manchmal sogar ganz simpel mit einem ersten Lunchdate zwischen Kolleg*innen unterschiedlicher Abteilungen. Hier findet soziales – oder: konnektivistisches – Lernen statt. Wo das Wissen des Einzelnen immer flüchtiger wird, wo neues Wissen im Netzwerk entsteht, ist es so wichtig, dieses Netzwerk zu pflegen und zu erweitern – auch und gerade in Unternehmen.

Also: Lasst uns neue Standards für vernetztes Arbeiten in Organisationen setzen – mit diesen fünf Schritten:

  1. Zugänglichkeit: Alles relevante Wissen der Organisation wird für alle Mitarbeitenden verfügbar gemacht.
  2. Transparenz: Alle Skills und Interessen sind für alle erkennbar.
  3. Usability: Wer sich bereichsübergreifend vernetzen möchte, kann das mit wenigen Klicks und KI-gestützt tun.
  4. Inklusivität: Belohnt wird, wer Wissen teilt, statt es als Exklusivgut zu handeln.
  5. Butterfly Effect: Erfolgsgeschichten werden erzählt, geteilt und gefeiert – nachmachen erwünscht!

„Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muß man auch haben.“ (Hans Christian Andersen)

Mark butterfly’s words!

Sie wollen Matching in Ihrem Unternehmen einführen? Schauen Sie sich unsere 18 Use Cases an. Oder schicken Sie uns Ihren Anwendungsfall – wir finden mit Sicherheit die passende Vernetzungslösung. 

+++ PLEASE NOTE +++ Tandemploy setzt sich für den verantwortungsvollen Umgang mit Daten ein. Unser „Advanced Skill Analyser“ macht sichtbar, wie Mitarbeiter*innen wirklich arbeiten wollen, welche Skills sie hierfür mitbringen – und vor allem welche sie einbringen möchten  – und zeigt so Skill Maps, Skill Gaps und Lerninteressen innerhalb der Organisation auf. Die Daten werden dabei entlang des ethischen Grundverständnisses von Tandemploy nur aggregiert und anonymisiert zur Verfügung gestellt und bilden für HR und Management eine hochspannende und relevante Grundlage für die strategische (HR-) Arbeit der Zukunft.

„Wir ergänzen uns in unseren Stärken und sind so die oft gesuchte eierlegende Wollmilchsau.“

#ChangeAgents Maria Gerono und Anja Dehghan – Mit einer Jobsuchmaschine zu einer besseren Arbeitswelt

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