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Über Freiheit – Mein „neuer“ Job bei Tandemploy

Damit wir uns trotzdem jeden Tag sehen…

„Wie gut ein Unternehmen ist, erkennt man an der Freiheit seiner Mitarbeiter.“ – Dieses Zitat hängt im Tandemploy Büro an der Wand und ich fand es schon toll, als ich es das erste Mal entdeckt habe. Wie wahr es ist, konnte ich im letzten Jahr am eigenen Leib erfahren. Wie sehr es aber mein eigenes Leben tatsächlich beeinflussen würde, hätte ich damals nicht gedacht. Ein sehr persönlicher Artikel über Freiheit und Entscheidungen…

Seit dem 16.10.2017 arbeite ich als festangestellte Redakteurin bei Tandemploy, 20 Stunden in der Woche. Das klingt jetzt nicht besonders spektakulär. Für mich ist es das aber. Und wenn man die Umstände genau betrachtet, zeigt sich an meiner Geschichte sehr gut, wie viel Einfluss Digitalisierung und Flexibilisierung auf jeden Einzelnen schon jetzt haben können.

Live what you preach!

In der Arbeitswelt gibt es oft eine große Diskrepanz zwischen dem, was kommuniziert wird, und dem tatsächlichen Arbeitsalltag. Das habe ich am eigenen Leib erfahren – sowohl in einem ganz klassischen Angestelltenverhältnis, als auch in einem Startup. Aber zum Glück gibt es auch Ausnahmen.

Aber zum Anfang: Ich bin seit 5 Jahren selbstständig und arbeite als freie Autorin, Redakteurin und Ernährungscoach. Außerdem habe ich einige Projekte auf die Beine gestellt, literarisch geschrieben und bin 2015 Mama geworden.

Im Herbst 2016 fragten mich Anna und Jana (wir kennen uns schon lange und waren früher mal Kolleginnen), ob ich nicht auch ein bisschen Zeit hätte, um für Tandemploy zu schreiben. Arbeit, Flexibilisierung und Vereinbarkeit? Genau meine Themen. Das hat mir von Anfang großen Spaß gemacht und mit der Zeit wurde es immer umfangreicher. Als Tandemploy mich dann im Herbst 2017 fragte, ob ich auch 20 Stunden in der Woche arbeiten könnte und vielleicht auch festangestellt, musste ich allerdings erstmal überlegen – ich wollte doch nie (nie!) wieder festangestellt sein.

Warum ich jetzt doch wieder festangestellt bin?
Ich habe viele Pro- und Contra-Listen geschrieben, mit meiner Familie gesprochen und objektiv alle Argumente verglichen. Der Hauptgrund für meine Entscheidung war jedoch ein ganz anderer: mein Bauchgefühl. Bei Tandemploy kann ich so frei bleiben, wie ich es sein will. (Und Freiheit ist mir enorm wichtig!) Ich arbeite noch immer selbstbestimmt, entscheide wann ich anfange und aufhöre und sitze in meinem geliebten Homeoffice in Darmstadt. Meine Ideen und meine Arbeit werden ernst genommen und wertgeschätzt. Ich darf mir meine Arbeit eigenverantwortlich gestalten. Und dank toller Tools (wie Slack, Favro usw.) klappt die Kommunikation im Team hervorragend.
Apropos – als Bonus habe ich jetzt noch ein tolles Team und fahre alle paar Wochen mal nach Berlin. Es gibt wirklich Schlimmeres.

Arbeit. Anders – Mehr als ein Label

Jetzt sieht meine Arbeitssituation also so aus, dass ich 20 Stunden festangestellt arbeite und noch etwa 8-10 Stunden für meine Selbstständigkeit übrig habe. Ich arbeite noch immer als freie Redakteurin und Ernährungscoach und kann so tolle Projekte wie die Patchwork Plattform umsetzen. Es war also eine kleine, große Entscheidung – bei der sich alles und irgendwie fast nichts ändert.

Durch die Patchwork-Arbeit, die ich mir gebastelt habe, kann ich all meine Interessen ausleben, meine Herzensprojekte umsetzen und habe genug Zeit für meine Familie. Das macht mich ziemlich glücklich.

Deswegen ist das hier auch eine Liebeserklärung an Tandemploy. Danke, dass ihr lebt, was ihr predigt. Danke für euer Vertrauen und eure Unterstützung. Danke für so viel Freiheit und Flexibilität. Danke für ein tolles Team. Und danke für den leckersten Kaffee. <3

Ihr macht die (Arbeits)welt jeden Tag ein bisschen besser!

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