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„Besonders wertvoll sind dabei die Dinge, die man in keinem Lehrbuch nachlesen kann.“ Interview mit Heike Hoch und Kathrin Lamm von „Applaus“

Mentoring kann vieles leisten, wenn wir uns trauen, den klassischen Top-Down Ansatz umzudrehen, wenn wir davon ausgehen, dass jeder ein Mentor sein kann. Heike Hoch und Kathrin Lamm betreiben gemeinsam „Applaus. Das Institut für wertschätzende Kommunikation.“. Dabei arbeiten sie eng zusammen und sind gegenseitig Mentorin und Mentee füreinander. Wie das organisatorisch funktioniert und welchen positiven Einfluss das auf ihre persönliche und berufliche Entwicklung hat, erzählen sie im Interview.

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„Tandemploy ist mehr als Jobsharing“

Flexibles Arbeiten im Tandemploy-Büro. © Mai / Heygster

Vor 3 Jahren ging das Berliner Unternehmen Tandemploy mit der gleichnamigen Jobsharing-Plattform an den Start und ist seitdem aus der HR-Szene und den Diskussionen um die „Zukunft der Arbeit“ nicht mehr wegzudenken. Das Interesse an dem Arbeitsmodell und dem Tandem-Matching auf der Plattform ist ungebrochen – steht es doch für eine ganz konkrete Möglichkeit, Arbeit tatsächlich anders zu gestalten.

Mittlerweile hat sich viel getan – Tandemploy flexibilisiert mit der neuen Software ganze Unternehmen – vom Mittelstand bis zum Weltkonzern – von innen heraus.
Was es damit auf sich hat und wie die weiteren Pläne sind, das haben uns Anna Kaiser und Jana Tepe, die beiden Gründerinnen und Geschäftsführerinnen eines mittlerweile 20-köpfigen Teams, im Interview erzählt.

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Happy Moments: Die Tandembärchen von Beiersdorf

Bei Tandemploy gibt es ein besonderes Meeting: Jeden Montag treffen sich die Teammitglieder und erzählen von den Happy Moments der vergangenen Woche, beruflich und/oder privat. Das ist das Happy Meeting. Statt eines langen Meetings, findet nur eine schnelle Runde statt und alle starten fröhlich und motiviert in die neue Woche. Da wir bekanntlich gerne teilen, zeigen wir ab jetzt einige dieser Happy Moments an dieser Stelle.
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So geht Flexibilisierung! Beiersdorf zeigt Herz und Witz bei der strategischen Einführung von Jobsharing

Hier wird Flexibilität nicht nur auf eine Jahres-Agenda geschrieben, sondern tatsächlich ernst gemeint: Beiersdorf führte zuletzt nicht nur die – von Mitarbeitern gesteuerte! – Flexibilisierung-Software ein, sondern vermarktet das Tool nun auch noch mit viel Herz und Witz an seine komplette Belegschaft. 

Das Signal ist klar: „Wir finden Jobsharing gut und möchten es euch in jeder Lebensphase ermöglichen – ihr sollt dabei aktiv mitgestalten!“  Eine interne Kommunikationskampagne mit verschiedenen Plakatmotiven, für jeden sichtbar in Fahrstühlen und Treppenaufgängen platziert, „Tandem-Gummibärchen“ auf den Schreibtischen der Mitarbeiter und kleinen Event-Aktionen (Stichwort: flex:mob) unterstreicht, dass es beim Lippenbekenntnis nicht bleiben soll. Die Tandemploy Software wurde Beiersdorf-intern auf den Namen „two:share“ getauft.


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Flexibilisierung Bottom-Up! Bei RWE und innogy gestalten die Mitarbeiter die Zukunft der Arbeit.

Vivian Dudek, René Klaes und Małgorzata Reis meinen „Empowerment“ ernst – und haben bei RWE und innogy eine Flexibilisierungs-Software eingeführt, die von den Mitarbeitern selber gesteuert wird.

Laut dem aktuellen Hays HR Report ist die „Flexibilisierung von Arbeitsstrukturen“ das HR-Top-Thema 2017. Es betrifft jedes Unternehmen – und stellt doch viele vor enorme Herausforderungen.

Mit RWE und innogy zeigen nun zwei der ganz Großen in Deutschland, wie Flexibilisierung in einer modernen Arbeitswelt aussehen kann – und schlagen dabei bewusst einen anderen Weg als die Anordnung „von oben“ ein. Als einer der ersten namhaften Konzerne haben sie die interne Tandemploy Software (bei ihnen „WorkNet“ getauft) eingeführt, um die Firma von innen heraus – mit der Initiative der eigenen Mitarbeiter – zu flexibilisieren. Ab sofort kann dort jeder RWE und innogy Mitarbeiter im geschlossenen, auf Wunsch auch anonymen Raum auf eigene Faust Sparringspartner für flexible Arbeitsmodelle finden: für ein Jobsharing, eine Jobrotation oder auch für ein Projekt. Es ist das weltweit erste Flexibilisierungs-Tool, das von den Mitarbeitern selber – und nicht von HR oder den Führungskräften getrieben wird.

Damit sind sie absolute Vorreiter in einer Arbeitswelt, die sich noch viel zu langsam bewegt und den Begriff „Empowerment“ zwar oft in den Mund nimmt, aber viel zu selten tatsächlich in die Tat umsetzt. Wir haben mit dem Projektteam gesprochen, das die Einführung der Software bei RWE und innogy intern initiiert und vorangetrieben hat: Małgorzata Reis, Vivian Dudek und René Klaes arbeiten bei der innogy-Tochter iSwitch GmbH und sind überzeugt, dass sie genau die richtige Initiative angestoßen haben, um mit dem Wandel der Arbeitswelt tatsächlich heute zu beginnen. Weiterlesen

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„Wir wollen Jobsharing bei uns aktiv fördern!“ – Beiersdorf wird Pionier unter den DAX-Konzernen

Personalvorstand Zhengrong Liu möchte Jobsharing bei Beiersdorf fördern. Führungskraft Geraldine Weilandt hat bereits ein Tandem in ihrem Team. 

Beiersdorf nutzt als eines der ersten DAX-Unternehmen in Deutschland unsere interne Flexibilisierungs-Software – um Mitarbeiter selbstständig Jobsharing-Partner innerhalb des Konzerns finden zu lassen. Nicht nur der als besonders innovativ geltende Personalvorstand Zhengrong Liu steht hinter dem Modell und dem neuen Tool, das vor allem von den Mitarbeitern, nicht von HR, gesteuert wird.  Auch die ersten Führungskräfte und Mitarbeiter von Beiersdorf haben bereits gute Erfahrungen mit Jobsharing gemacht und freuen sich, dass das Zustandekommen ab sofort nicht mehr dem Zufall überlassen sein wird.

Géraldine Weilandt ist Marketing Direktorin Pharmacy Deutschland bei Beiersdorf – und macht sich in ihrer Abteilung für flexibles Arbeiten und Jobsharing bis in die Teamleitungsebene stark. Sie und eines ihrer Tandems haben uns von ihren Beweggründen und aus ihrem ganz praktischen Alltag erzählt.

Den Spagat, den klassische Teilzeit oft mit sich bringt, kennt Géraldine Weilandt, die seit 20 Jahren bei Beiersdorf arbeitet, aus eigener Erfahrung Weiterlesen