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Schafft die Stellen ab!

Wer hat eigentlich entschieden, dass quasi jede Aufgabe, jeder Job, am besten in eine 40-Stunden-Vollzeitstelle passt? Wer sagt das eigentlich? Und wer kann das beurteilen? 

Ist es nicht eigentlich eine ganz und gar verrückte Annahme? Veraltet? Pauschalisierend? Und bei genauerem Hinsehen wahnsinnig unflexibel? Führt diese (kaum jemals hinterfragte) Annahme der idealtypischen 40-Stunden-Woche nicht vielmehr dazu, dass wir als Arbeitgeber tendenziell zu viele Kapazitäten einplanen für Aufgaben, die auch in weniger Stunden zu bewältigen wären – und viel zu wenig für solche, die eigentlich deutlich mehr verlangen? Führt sie nicht außerdem dazu, dass wir Menschen in ein Schema pressen, das garantiert nicht lebensphasenorientiert ist? Können Organisationen überhaupt vom Elefanten zur Gazelle werden – wenn sie an diesem ganz grundlegenden Denkmuster festhalten?

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