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Für diese Stellen eignet sich Jobsharing besonders

Stellen, die sich für Jobsharing eignen

Das Überraschende direkt vorweg: Jobsharing eignet sich besonders für die Stellen, von denen man es erst nicht denkt.  Das Modell wird aktuell vorwiegend auf Führungsebene angewandt und ist speziell bei komplexeren Jobs, die eine 100% Besetzung erfordern, sehr beliebt. Aber für welche Stellen eignet sich Jobsharing genau?

Topsharing

In Führungsetagen ist Jobsharing (dort auch als Topsharing bezeichnet) auch deshalb so gefragt, weil diese oft nach einer vollen Kraft (und oftmals auch voller Anwesenheit) verlangen und daher schlicht nicht in klassischer Teilzeit zu bewältigen wären. Jobsharing schließt hier eine Lücke und bietet eine pragmatische Lösung, verantwortungsvolle Jobs mit flexiblem, lebensphasenfreundlichem Arbeiten zu verbinden. Immer mehr Unternehmen erkennen das – und immerhin schon 20,4% der Firmen in Deutschland bieten Jobsharing an.

Jobsharing wird aber nicht nur auf Führungsetagen gelebt, sondern bietet sich auch für viele andere Stellen an, die eigentlich klassische 100%-Jobs sind und bei einer Aufteilung zumindest eine sehr enge Zusammenarbeit und Kommunikation erfordern.

Für diese Stellen eignet sich Jobsharing besonders:

Stellen, die eine 100% (oder mehr) Besetzung erfordern.

  • Aufgaben mit viel Verantwortung (Führungsverantwortung oder inhaltliche Verantwortung)
  • komplexe Tätigkeiten, die schwer zu splitten sind (z.B. IT-Entwicklung, Projektmanagement, Business Development, Marketing oder Vertrieb) 

Stellen, die von der engen Zusammenarbeit zweier Menschen profitieren. 

  • Aufgabenbereiche, die sehr breitgefächerte Kompetenzen erfordern und daher viel effektiver mit einem Team besetzt werden können
    • Stellen, die nach eher konträren Eigenschaften – wie z.B. Kreativität und Analytik – verlangen
    • Stellen, die breit gefächerte Kompetenzen erfordern, wie z.B. verschiedene Sprachkenntnisse oder Erfahrungen in sehr unterschiedlichen Bereichen (klassische Beispiele: Personalentwicklung und Arbeitsrecht, Frontend und Backend Entwicklung)

Quelle:
Institut der deutschen Wirtschaft Köln (2010). Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit. URL: http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/unternehmensmonitor-2010 (Stand: Oktober 2013)

 

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