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Beiersdorf Exklusiv: Dr. Vera Iversen

Dr. Vera Iversen interessiert sich für Jobsharing

Vera arbeitet seit einigen Jahren im Produktionswerk von Beiersdorf in Berlin. Momentan ist sie mit ihrem dritten Kind in Elternzeit. Über ihren bisherigen Weg bei Beiersdorf, ihre Erfahrungen mit Teilzeit und ihre Wünsche für die Zukunft, hat sie mit uns im Interview gesprochen.

Vera, was hast du vorher genau gemacht?

Ich war als Operations Managerin für den Bereich der Füllgutherstellung (im Werk in Berlin sind das vorrangig Duschgels und Shampoos) zuständig. Zu dieser Position zählten u.a. Aufgaben wie das regelmäßige Führen von Mitarbeitergesprächen mit meinem Team von knapp 45 Mitarbeitern, das Überwachen von Sicherheits- und Qualitätsstandards für eine effiziente Herstellung sowie die Budgetverantwortung. Daneben war ich für weitere klassische strategische Managementaufgaben zuständig, etwa die Ausrichtung der Abteilung und des Werkes im Produktionsnetzwerk.

Du hast auch schon Erfahrung mit einem Jobsharing-Bewerbungsprozess. Erzähl doch mal davon.

Auf meine letzte Position habe ich mich zusammen mit einem ehemaligen Kommilitonen als Jobsharing Team beworben. Wir haben uns Gedanken gemacht, wie wir die Position gemeinsam ausfüllen könnten. Von „Wie möchten wir führen?“ bis „Wer bearbeitet konkret welche Aufgaben?“ haben wir uns jede Menge Fragen gestellt und dann eine gemeinsame Bewerbung geschrieben; mit zwei getrennten Lebensläufen, um auch zu zeigen, wie wir uns ergänzen. Letztlich habe ich die Stelle dann doch alleine in Teilzeit angetreten, kann mir aber ein Jobsharing weiterhin sehr gut vorstellen.

Du hast auch schon in Teilzeit mit Führungsverantwortung gearbeitet. Wie waren deine Erfahrungen damit?

Ich hatte einen Arbeitsvertrag über 30h und einen freien Tag pro Woche festgelegt. Manchmal habe ich diesen Tag auch noch als Puffer genutzt, um beispielsweise komplexere Themen wie die Budgetplanung zu erledigen.

Was begeistert dich am Jobsharing-Modell?

Mich überzeugt die Idee, dass jemand an den Tagen anwesend ist, wenn ich es nicht bin und mit dem ich mich zu den Überschneidungszeiten auch austauschen kann. Ich denke, mit dem richtigen Tandempartner könnte ich gleichzeitig in meiner freien Zeit besser abschalten und andererseits auch zu kreativeren Lösungen finden.

Du hast dich bei two:share angemeldet und willst dich dort aktiv auf die Suche nach einem Tandempartner und einem neuen Job machen. Wenn du es dir aussuchen könntest, wie sähe dein ideales Jobsharing-Szenario aus?

Mein ideales Szenario wäre eine Drei-Tage-Woche vor Ort und Zwei-Tage für Rückfragen o.ä. im Hintergrund. In den letzten Jahren habe ich viel operative Erfahrung im Werk gesammelt, als nächstes kann ich mir auch einen ganz anderen Tätigkeitsbereich vorstellen, beispielsweise in der Forschung und Entwicklung oder in der Abteilung für Nachhaltigkeit. Bei einem Tandempartner müssen für mich vor allem das Vertrauen, die Werte und das Führungsverständnis zueinander passen – ich finde es extrem wichtig, dass man gemeinsam in eine Richtung geht.

Was sind für dich die größten Vorteile von flexiblem Arbeiten?

Für mich ist der größte Vorteil, dass es auf diese Weise möglich ist einer verantwortungsvollen und interessanten Erwerbsarbeit nachzugehen und trotzdem noch genügend Zeit für Familie und private Interessen zu haben; kurzum die Work-Life Balance zu halten.

Vielen Dank für das interessante Interview!

Die ganze Interviewreihe „Beiersdorf Exklusiv“ gibt es hier!

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