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Beiersdorf Exklusiv: Andrea Kepl und Maike Puls

Jobsharing Tandem bei der Beiersdorf AG

Andrea und Maike arbeiten bei der Beiersdorf AG im Bereich Corporate Treasury – Internal Business Services seit August 2012 im Jobsharing. Dabei haben sie eine ganz individuelle Aufteilung – Andrea arbeitet an drei vollen Tagen, Maike an zwei. Eine zeitliche Überschneidung gibt es nicht. Im Interview haben sie erzählt, wie sie sich organisieren und wie ihr Tandem zustande kam.

Ihr arbeitet seit 2012 im Jobsharing. Wie hat sich euer Tandem gefunden?

Maike: Das hat sich damals zufällig ergeben. Als ich 2011 das erste Mal in Mutterschutz gegangen bin, hat Andrea meinen Job zunächst in Vollzeit übernommen. Mein ursprünglicher Plan war es, zwischen zwei und drei Jahren Elternzeit zu nehmen. Als klar war, dass Andrea auf Teilzeit reduzieren wollte, ergab sich für mich wiederum die Möglichkeit, bereits nach einem Jahr Elternzeit mit einem Arbeitstag pro Woche zurückzukommen. Diese Chance habe ich natürlich ergriffen. So konnte ich den Anschluss an Beiersdorf behalten und habe gleichzeitig viel Zeit mit meiner Tochter sowie später dann mit beiden Kindern verbringen können.

Andrea: Als meine vorherige Abteilung umstrukturiert wurde, bot sich mir die Möglichkeit ins Treasury-Team zu wechseln und die Elternzeitvertretung von Maike in Vollzeit zu übernehmen.

Da bei mir schon seit Jahren der Wunsch nach einer Teilzeitbeschäftigung bestand und Maike sehr flexibel ist, haben wir mit dem Jobtandem ein Teilzeitmodell gefunden, mit dem sowohl wir beide als auch unsere Abteilung sehr zufrieden sind.

Was war eure Motivation, weniger zu arbeiten?

Maike: Meine Motivation entstand durch die Geburt meiner Kinder.

Andrea: Mir war wichtig, nach 30 Jahren Vollzeitarbeit mehr Work-Life-Balance zu haben.

Tandem Frau Kepl und Frau Puls von Beiersdorf

Ihr habt keine zeitliche Überschneidung im Büro. Was ist besonders wichtig, damit euer Jobsharing gelingt?

Maike: Gewissermaßen die goldene Regel ist es, den Tandempartner über Neuigkeiten und natürlich auch über ausstehende Aufgaben zu informieren. So schreiben wir uns jedes Mal am Ende des Arbeitstages eine Übergabe-E-Mail, um den anderen über die wichtigsten Entwicklungen in Kenntnis zu setzen und auf dem Laufenden zu halten.

Daneben ist es essentiell, dass jeder die Interessen des anderen wahrt und zu Kompromissen bereit ist.

Andrea: Ich stimme Maike vollkommen zu, wir sehen uns nur sehr selten, sind dafür aber flexibel und sprechen alles Wichtige sofort und offen an. Bei manchen Themen hilft oft auch ein Telefonat.

Andrea, du hättest gerne schon vor vielen Jahren im Jobsharing gearbeitet. Was begeistert dich daran? Und was hilft bei der Suche nach einem passenden Partner?

Andrea: Jobsharing hilft bei der Lebensplanung. Man kann entscheiden, ob man in einer Lebensphase mehr oder weniger arbeitet und so den eigenen Alltag optimieren, beruflich wie privat. Einen geeigneten Arbeitsplatz und Jobsharing-Partner zu finden, ist nicht ganz einfach. Eine Plattform wie two:share erleichtert die Suche natürlich sehr. Die Partner sollten sich gut ergänzen und flexibel sein. Ich hatte das Glück, auf Maike zu treffen.

Bitte vervollständigt den folgenden Satz: „Jobsharing ermöglicht mir…“

Maike: … die perfekte Balance zwischen Arbeitsalltag und Familienleben zu erreichen.

Andrea: …meine Zeit freier zu gestalten und dadurch mehr Lebensqualität zu haben.

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